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Eistobel (750m)

Allgäu


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Charakter: Bergwandern
T2


Talort: Grünenbach





Wege und Pfade

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Unsere Tour startet am Infopavillon an der Argentobelbrücke. Schon beim Abstieg über den Serpentinenpfad spürt man den Temperaturwechsel: Die kühle, feuchte Luft der Schlucht schlägt einem entgegen, während das Rauschen der Oberen Argen stetig lauter wird. Unten angekommen, taucht man sofort in eine Welt ein, die eher an den kanadischen Regenwald als an das Voralpenland erinnert.

Der Weg führt uns flussaufwärts. Die erste Station lässt nicht lange auf sich warten: Der Große Wasserfall. Hier stürzt die Argen über zwei Stufen 18 Meter in die Tiefe. Die Gischt glitzert im Sonnenlicht, das nur spärlich durch das dichte Blätterdach bricht. Besonders faszinierend sind die riesigen Gumpen – natürlich ausgespülte Wannen im Fels –, in denen das Wasser tiefgrün schimmert.

Die Geologie zum Anfassen ist überall präsent: Die mächtigen Wände aus Nagelfluh („Herrgottsbeton“) ragen bis zu 50 Meter steil auf. Man sieht deutlich die runden Kieselsteine, die vor Millionen von Jahren abgelagert und mit dem Sand verpresst wurden.

Aber auch die Tierwelt hält einige Besonderheiten bereit. So ist etwa der Eisvogel (Alcedo atthis) hier beheimatet, wobei der Eistobel seit 1970 unter Naturschutz steht und mit 937 Hektar einen Teil des Natura2000-Gebietes 'Allgäuer Molassetobel' bildet.

Hinter dem Wasserfall wird das Tal etwas weiter und beschaulicher. Wir folgen dem Flusslauf mit seinen Strudellöchern und riesigen Gesteinsbrocken bis zum Stausee bei Schüttentobel. Hier ist der perfekte Ort für eine kurze Rast am Wasser, bevor wir den Rückweg antreten. Für eine Rundtour empfiehlt sich der Besuch der Ruine (Burgstall) Hohenegg, dafür steigt man knapp oberhalb des Eistobelsteges auf breitem Karrenweg gegen Südosten an, bis man nach etwa 25 - 30 Minuten im Gelände der ehemaligen Burg eintrifft.

Von dort gegen Norden hinab und westlich des Ibergs hinaus nach Riedholz und zuletzt über die Eistobelbrücke zurück zum Ausgangsort.

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