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Diebsbann in Grünau

Einem Manne in Grünau, einem Weiler bei Elbigenalp, wurden Kuhhäute gestohlen. Da derselbe aber mancherlei Bann und Zauber verstand und mit der Doktorei sich abgab, so nahm er ein Buch her und eine Haspel und drehte diesen einige Zeit um. Bald darauf sprang der Dieb mit den Häuten auf dem Rücken daher. Der Dieb mußte um so schneller laufen, je geschwinder der Zauberer den Haspel drehte, und dieser drehte aus Leibeskräften, daß es heftig schnurrte, so daß dem Diebe Hören und Sehen verging und er endlich atemlos und keuchend jenem die Häute vor die Füße warf, indem er ausrief: "Daß dich der Teufel reite! - Da liegen deine Häute!"
Hat aber niemals wieder Häute gestohlen.
Reiser, 1895


Nebelhorn-Haus
nebelhorn-haus, oberstdorf, höfats, edmund-probst-haus

der Lech
füssen, lech, stadel, fuhrwerk

Jungholz und Sorgschrofen
jungholz, sorgschrofen


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