Chronik

Jahr
1945
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Mitte Januar verstirbt in Reutte der Unterlagerführer des Lagers Mühl - Johann Strzoda im 53. Lebensjahr
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Am 22. Februar wird Reutte von vier amerikanischen B17 mit 36 Sprengbomben in nächster Nähe zum Bahnhof bombardiert. Acht Opfer (Lutz Gabriele (52), Ölschlägl Anna (50), Schütz Dagmar (4), Schütz Sylvia (2 Monate), Schmittner Klaus (2), Stranz Arthur (5), Auer Käthe (54), Wötzer Maria (53)) unter der Zivilbevölkerung, sowie 2 völlig zerstörte und 15 teils schwerbeschädigte Häuser sind zu beklagen. Das eigentliche Ziel aber, der Bahnhof, bleibt völlig unbeschädigt
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In Vils werden am 27. Februar 5 und in Tannheim 2 feindliche Piloten nach ihren Notlandungen gefangen genommen. Ihre Maschinen stürzten bei Füssen und Weißenbach ab
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Am 2. März gegen 15:30 Uhr wird der amerikanische Fliegerleutnant Robert M. Martin von einer Streife im Gebiet von Pflach festgenommen und der Wehrmacht in Füssen übergeben
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Am 8. März geht eine riesige Staublawine ab und stürzt sich den sogenannten Lähngang hinunter, rollt über das Oberfeld dem Bichlbacher Weiler Wengle zu. Es ist 4 Uhr morgens und sie reißt die Anwohner aus dem Schlaf, die beim ersten Blick aus dem Fenster voll entsetzen die gewaltigen Schneemassen rund um die Häuser wahrnehmen, die sich zuletzt als träge Masse über den Wiesengrund vorwärts schob. Wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden, nur ein Stadel wurde an der nebenstehenden Hauswand zerdrückt
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Am 8. April wird von elf P38-Lightning-Maschinen die Mittenwaldbahn bei Garmisch angegriffen
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Ein einzelner amerikanischer Jäger startet am 20. April einen Angriff auf die Tiroler Zugspitzbahn. Die Talstation wird durch Bomben schwer beschädigt und die Bergstation mittels Bordwaffenbeschuss angegriffen, wobei das Tragseil beschädigt wird. Es gibt einen Schwer- und drei Leichtverletzte
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Am 28. April überschreiten amerikanische Soldaten die Grenze bei Vils
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Am 29. April sprengen deutsche Truppen die Lechaschauer Brücke und die Gemstobelbrücke am Gaichtpass. Bei Grän wird ein erbitterter Kampf um das Engetal geführt. Die Amerikaner schießen den Ort Grän in Brand, woraufhin 15 Häuser den Flammen zum Opfer fallen. 26 Menschen finden den Tod und 5 kommen mit schweren Verletzungen davon
siehe auch: Grän 1945 - Das Ende kam mit Schrecken
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Um die Mittagszeit des 29. April kommt es zwischen Elmen und Stanzach zu einem Tieffliegerangriff von 2 Maschinen, welche Fahrzeugkolonnen attackieren
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In der Nacht auf den 30. April wird Schattwald unter Granatfeuer genommen
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Am 1. Mai besetzen die Amerikaner die Fernpasshöhe
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Am 2. Mai bricht um 16:45 Uhr der nationalsozialistische Widerstand im Außerfern schließlich zusammen
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Am 3. Mai tritt der deutsche Raketenforscher Wernher von Braun und sein Team in Reutte zu den Amerikanern über
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Im Gemeindegebiet von Vils zerschellt am 16. Juli - also bereits nach Kriegsende - eine amerikanische Fracht- oder Sanitätsmaschine (?) an einer Felswand. Alle sieben Besatzungsmitglieder finden den Tod, die Maschine (B-17 Flying Fortress) brennt teilweise aus. Die Absturzursache ist nicht bekannt (siehe dazu das Thema "der zweite Weltkrieg im Außerfern")
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Eine Feuersbrunst zerstört fünf Häuser und die Kirche von Vorderhornbach
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Wiederaufnahme des Verkehrs Innsbruck - Reutte - ab 1. Oktober wird auf der Mittenwaldbahn der Zugsverkehr Innsbruck - Reutte wieder aufgenommen. Die Personenwagen werden zwischen Scharnitz und Grießen abgesperrt, so daß die Grenzbehandlung entfällt. Ein Ein- und Aussteigen auf bayerischem Gebiet ist nicht möglich.
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Reutte wird kirchlich von Breitenwang losgelöst