Im Laufe des 22. Januars stürzt ein Halifax-68-Bomber der Alliierten Luftstreitkräfte im Bereich des Kreuzkarsees (Hinterhornbach) ab. Eine Bergung der Maschine kann in dem steilen Felsterrain allerdings nicht durchgeführt werden
Am 14. Februar fallen in Tannheim innerhalb von 24 Stunden 190 Zentimeter Neuschnee
Eine Schulmaschine der Flugzeugführerschule Kaufbeuren stürzt am 24. Juni um etwa 8:15 Uhr im Bereich des Vilser Kegels wegen dichtem Nebel ab. Die beiden Piloten, Uffz. Gerhard Engl und der Flieger Karl Wolfert, kommen dabei ums Leben
Am 19. Juli werden einige Brandbomben über Weißenbach abgeworfen
Über Vils werden am 20. Juli Propagandaflugblätter der Allierten Streitmächte abgeworfen
Am 3. August tobt ein Luftkampf über dem Ehrwalder Becken und bei Reutte. Eine Maschine stürzt am Ortsrand von Lermoos in das Moos, 4 Maschinen gehen im Gemeindegebiet von Ehrwald und Biberwier nieder (Wampeter Schrofen, Wannig, südöstlich von Biberwier, Brendlkar) und 1 Maschine zerschellt im Bereich der Ehrwalder Alm. Aus den Maschinen wurden insgesamt 16 lebende und 14 tote Besatzungsmitglieder geborgen. Aber auch auf deutscher Seite gab es zahlreiche Abstürze (Jagdflieger): Berwang, Ehenbichl (Pilot Feldwebel Willi Ungar vom Fliegerhorst Schwangau; springt mit Fallschirm ab und bleibt unverletzt), Grubigstein (Biberwier; Absturzort nahe Gartnerwand; Pilot Leutnant Otto Pissol, kann erst am 14. Aug. tot geborgen werden), Martinau (Elmen) - der Pilot Arno Peters (Danzig) verbrennt in seiner Maschine, Stanzach und Tuftlalm
Bei Stanzach detonieren 2 Sprengbomben, ohne jedoch Schaden anzurichten
Leutnant Karl Franz von Steinen landet nach Abschuss seines Flugzeugs mit dem Fallschirm nahe dem Gasthof Schluxen in Pinswang
Bei Stanzach detonieren 2 Sprengbomben, ohne jedoch Schaden anzurichten
Leutnant Karl Franz von Steinen landet nach Abschuss seines Flugzeugs mit dem Fallschirm nahe dem Gasthof Schluxen in Pinswang
Im Hotel Forelle und im Hotel Ammerwald werden Außenstellen des Konzentrationslagers Dachau eingerichtet. Hier werden vorwiegend Häftlinge aus höheren Kreisen interniert
Am 18. September wird durch 2 Gendarmerieposten der Amerikaner George Guderley (S/Sgt.) in der Nähe von Stockach festgenommen. Am 12. September war George und seine Mannschaft in einer B-17 'Flying Fortress' bei einem Bombenangriff auf München von einem deutschen Jagdflieger in Brand geschossen worden. Er rettete sich durch einen Absprung mit dem Fallschirm in der Nähe von Utting am Ammersee und startete den Versuch, sich in Richtung der Schweiz abzusetzen. Am 20. September wurde George als Kriegsgefangener nach Kaufbeuren überstellt