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Rappenseekopf (2469m)

Allgäuer Alpen


rappenseekopf, rappenseehütte, hochgundspitze

Karte in OpenStreetMap öffnen
Charakter: anspruchsvolles Bergwandern
T3


Talort: Steeg, Oberstdorf





Wege und Pfade

Von der Rappenseehütte zunächst in Richtung Süden, am Großen Rappensee vorüber, rechts haltend in das Schuttkar unterhalb der Hochrappenscharte zwischen Hochrappenkopf und Rappenseekopf. Gut markiert durch die geschichteten Felsbänder zu vorgenanntem Sattel. Auf Gras und Geröll unschwierig zum Gipfel.

Eine andere Variante stellt der Anstieg über die Rappenseescharte dar. Ab der Rappenseehütte in Richtung Süden und später leicht links haltend in das Kar und Aufstieg über Schutt und Geröll in den Sattel. Rechter Hand über den teils steileren Grat über steinige Schrofen zu dem vorgelagerten Kopf. Später weniger Steil über den Grat (unschwierig) zum Gipfel.

Tourenbericht vom 16. Okt. 2006
rappenseekopf
abstieg
Vom Hochrappenkopf erfolgt der Abstieg über gestuften alpinen Rasen in südöstliche Richtung in die Scharte zwischen Hochrappen- und Rappenseekopf (etwa 100 Höhenmeter).

Für den Aufstieg auf den Rappenseekopf geht man über Karstgelände und eine Geländeerhebung bis zu dessen Westflanke. Auch hier führt der Steig direkt an der Abbruchkante hoch über dem Rappensee bis hinauf zum Gipfel (2468m). Sehr eindrucksvoll zeigt sich von hier das weiträumige Kar unterhalb des Hohen Lichts.

Nach der obligatorischen Gipfel- und Rundumschau den Steig wieder hinunter in die Scharte und über gebändertes und gestuftes Terrain in Richtung Rappensee und Rappensee-Hütte hinunter. Unter den Nordwestabstürzen des Rappenseekopfes und auf weitem Geröllband hinab zum See. Den Besuch der Hütte kann ich heute ausklammern, da diese offensichtlich schon verschlossen ist und winterdicht gemacht wurde. Links des Sees durch das kleine Hochtal hinaus und um eine Geländekante herum, trifft man auf den Hüttenweg. Der schlängelt sich meist lehmig hinunter ins Gebiet der Oberen Rappenalp.

Durch viele tief eingeschnittene Tobel leitet der Pfad unterhalb des Rappenköpfels hindurch, weiter über eine weite Almflur hin und bis an die Kante des Mutzentobels. Im Mutzentobel ist dann wieder etwas Vorsicht geboten, denn die schiefrigen Abbrüche sind bröselig und eigentlich immer nass und rutschig. Zudem ist die Flanke sehr steil und im Falle eines Sturzes würde hier nichts mehr Halt bieten. Ist man dann aber im Grund des Tobels angelangt, führt der Steig drahtseilgesichert durch Buschwerk hinaus auf die Weidefläche bei der Oberen Biberalpe.


Erweiterungsmöglichkeiten


  • Hochrappenkopf
  • Rappenseehütte
  • Biberalpe


  • chat

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