Wege, Pfade und Routen
Tourenbericht (Skitour) von Kauk vom 10. März 2012...vom Höllritzereck und Bleicherhorn kommend.
Nun wieder aufgefellt und den Ostrücken in Angriff genommen. Kommt man aus meiner Richtung, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder gleich die Rampe in der Südflanke steil nach oben oder noch die Rampe traversieren und einen ausgeprägten Ostrücken hoch. Geht man die Rampe gilt es nach dem Verflachen auf den Rücken hochzusteigen und man kann diesem dann folgen bis zu einem Stallgebäude, es ist nicht nötig den Graben zum zweiten Rücken zu überqueren, da dieser ebenfalls zum Gebäude führt. Danach unter der steilen Südflanke hindurch bis zum Südrücken (die Kompasskarte hat als Wintertour eine Querung über die Südflanke hinauf eingezeichnet, würde ich nicht unbedingt wählen.), wo man dann auch den Siplingerkopf sehen kann. Über den breiten Südrücken hinauf zum Gipfelplateau, dieses queren und auf den wenig abgesetzten Gipfel des Tennenmooskopfs mit eingeschränkter Sicht.
Abgefahren wird entweder direkt über die Nordflanke, dabei eher rechtshalten oder erst entlang der Kante durch den lichten Wald nach Osten zur Nordmulde. Anschließend auf gleichem Weg hinab zur Rappengschwendalpe (1240 m). Ab hier auf einem geräumten Winterwanderweg/Rodelbahn runter ins Aubachtal. Dort wo der Weg mit einer Kehre deutlich links wegknickt geradeaus und nach einer kurzen Querung nochmals über einen freien Hang hinab und zurück auf den Weg. Nun ist man im Aubachtal und kann auf den Winterwegen zurück nach Gunzesried-Säge.
Gefahrenpotential: Am Bleicherhorn/Höllritzereck eher gering, allerdings sollten die teilweise doch gehörigen Neigungen in den Gipfelflanken nicht unterschätzt werden, vorallem wenn die Verhältnisse kritsch sind. Am Tennenmooskopf kann etwas Abstand zur felsigen Südflanke nicht schaden. Die Abfahrt über die Nordseite verlangt sichere Verhältnisse, da die Flanken steil bzw. sehr steil (Nordmulde) sind.
Fazit: Landschaftlich und abfahrtstechnisch reizvolle Tour. Im Aufstieg stollten meine Felle leider stark (wohl ihre Art mir mitzuteilen, dass sie mal wieder Imprägnierung sehen möchten ;D), was den Spaß etwas einschränkte und enorm Kraft und Nerven kostete. Dafür entschädigten aber die tollen Powderabfahrten, die den Schnee bis über die Hüfte stauben ließen... meine beste Abfahrt in diesem Winter :).
Bis auf die Nordflanke des Tennenmooskopfs sind alle Routen auch durchaus schneeschuhtauglich.




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