Wege, Pfade und Routen
Die Route führt zunächst über Fahr- und Forstwege über die Obere Wilhelminealpe zum Sattel. Weiter durch waldfreie Hänge und grasreiche, sanfte Grate, welche einen ungehinderten Blick auf die umliegende Landschaft ermöglichen. Der Weg über den Nordrücken führt zu dem Doppelgipfel des Bleicherhorns und dem etwa 300 Meter südöstlich gelegenen Höllritzereck.Im Winter als Skitour ab Gunzesried-Säge beliebt: über Mittelbergalpe - Ostertalberg - an der Höllritzer Alpe vorüber zum Doppelgipfel.
Tourenbericht (Skitour) von Kauk vom 10. März 2012
Gestern hatte ich das grandiose Glück und konnte auf Skitour gehen. Als Ziel hatte ich die Gipfelkombi Bleicherhorn/Höllritzereck (1669 m) und den Tennenmooskopf (1628 m) ausgesucht.
Route: Gunzesried-Säge - Mittelbergalpe - Birkachalpe - Nordostflanke - Gipfel Höllritzereck/Bleicherhorn - Nordnordostflanke - Untere Wilhelminealpe - Ostrücken - Südrücken - Tennenmooskopf - Nordflanke - Rappengschwendalpe - Aubachtal - Gunzesried-Säge.
Los gehts auf dem Parkplatz (924 m) am Ortseingang von Gunzesried-Säge, hier parkt man nach gestaffelten Preisen (bspw. 2€/6h). Man geht nur kurz in den Ort hoch und biegt sofort nach links ab und folgt der Straße bis zu den Wegweisern in einer Kurve: Hier vom Weg ab und nach links den Hang hoch zur Hütte am Waldrand. Nun in den Wald und durch diesen auf einem breiten Weg hindurch. An einem Drehkreuz kann man auf freie Flächen gelangen, Ziel ist es schräg nach links oben zu gelangen (hier neu erbaute Hütte) und in etwa parallel zu der Stromleitung hinauf zur Mittelbergalpe (1245 m). Am besten am Hüttenkreuz vorbei auf die Hochfläche und diese überquren. Man sieht nun einen doppelgipfligen Rücken, entweder links dran vorbei oder rechts. Bei der Variante rechts unter den Flanken queren zu den Bäumen und schmal links neben einem Zaun entlang, hinaus aus dem Wald und auf die Grathöhe. Danach schnell zur Birkachalpe (1340 m). Nach der Alphütte quert man auf einem Fahrweg nah an der Kammhöhe den Ostertalberg in Richtung Höllritzer Alpe. Nach kurzer Zwischenabfahrt ist man in Kürze an der Fahrstraße zur Alpe und folgt ihr noch ein kleines Stück.
Dort wo die Straße stark nach links die Richtung hoch zur Höllritzer Alpe ändert verlässt man sie und quert ins freie Gelände. Nun ist das Doppelgipfelziel mit seiner Nordostflanke bereits gut sichtbar. Über welliges Gelände hinauf zur Gipfelflanke. Zwischen Höllritzereck und Bleicherhorn gibt es noch einen wenig ausgeprägten aber auffälligen Kopf am Grat. Es empfiehlt sich diesen in einem Rechtsbogen anzuvisieren, um auf den Verbindungsgrat zu gelangen, man steigt also unter der Gipfelflanke des Bleicherhorns auf. Vom Grat wahlweise in Kürze auf die Gipfel von Höllritzereck (1669,3 m) oder Bleicherhorn (1669 m).
Abfahrtsvarianten: Aufstiegsflanke oder vom Höllritzereck recht direkt zur Höllritzer Alpe und hinab ins Ostertal.
Mein Abfahrtsplan sah vor, vom Bleicherhorn eher nach Norden über die Gipfelflanke abzufahren und etwas nördlich der Aufstiegsroute direkter zur Unteren Wilhelminealpe (1336 m) abzufahren. Diese Variante ist nur eingeschränkt zu empfehlen. Die Rücken unter der Gipfelflanke sind sehr flach und heute hat der feuchte, tiefe Neuschnee eher gebremst (bei besserem Gleitschnee wohl schöner). Zudem gilt es dann noch einen Graben kurz vor der Brücke über den Stubenbach zu queren. Bei hoher Schneelage wie dieses Jahr sogar teilweise im Graben selber möglich, allerdings hilft hier halt auch dieser bremsende Schnee nicht weiter. Also insgesamt besser auf der Aufstiegsroute und auf/am Fahrweg zur Wilhelminealpe.
Weiter zum Tennenmooskopf...
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Geschichte und Sonstiges
Flysch, als weiches Sedimentgestein, das typischerweise in Schichtungen auftritt ist anfällig für Erosion, was auch hier zu sanften, abgerundeten Formen führt, die das Gebiet insgesamt charakterisieren.Bergansichten







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