Alpin

Sedererstuiben

Allgäuer Alpen

Sedererstuiben
Ausblick vom Sedererstuiben gegen Norden zum Prodelkamm

Talort: Gunzesried
Höhe: 1737 m


Schwierigkeitsgrad T1-2

"Charakter Durchgängiger Pfad. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen Anforderung Etwas Trittsicherheit ratsam. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen"

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Wege, Pfade und Routen

Tourenbericht (Skitour) von Kauk vom 5. Feb. 2012

Vom Buralpkopf kommend...

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Die Abfahrt erfolgt über die Südostflanke hinab und mit Glück reicht der Schwung über die Aufstiegsspur zurück zum oben beschriebenen Abzweig zum Sedererstuiben. Hier wieder aufgefellt und über den angenehmen Rücken hinauf zur freien Flanke unter dem Sederergipfel. Diese zum sichtbaren Vorkopf queren und über ihn in Kürze zum Gipfel mit Kreuz. Abfahrt hinab zur Gatteralp durch den freien, oben weiten Schlauch und dann über den Klettenberg hinab. Unten hab ich dann die Ski an den Rucksack und den Talhatsch rausgelaufen.

Gestrige Verhältnisse: Abgesehen von der argen Kälte waren die Verhältnisse ganz brauchbar. Der Neuschnee der letzten Tag betrug wohl so um die 10-15 cm. In den unteren, sonnenexponierten Höhenlagen lagerte dieser auf einem sehr glatten, tragenden Deckel, es zeigte sich aber alles stabil. Schattseitig fehlte der Deckel, windabgewandt war dafür Oberflächenreif zu beobachten. In den oberen Bereichen machte sich der Wind bemerkbar, der auch über Verfrachtungsstärke lag. Die Gipfelflanke des Buralpkopfs war teilweise schon windverpresst, der Südrücken schon hart. Dort wo sich der Triebschnee aus den vorhergehenden Windrichtungen halten konnte wars tief und weich. Dagegen war die ehemals teils verpresste oder ausgeblasene Westflanke des Sedererstuibens mit nem brüchigen Deckel versehen, oben raus war sogar Steinkontakt möglich. Die Tendenz wird sein, dass der Sederer besser wird, der Buralpkopf schlechter.

Am Klettenberg war auf den ersten Blick nichts von der Gleitschneeproblematik sichtbar, allerdings gibt es auch hier Gleitschneemäuler. Schwierig wird die Beurteilung, weil sie meistens überschneit sind. Mir ist nur ein Riss begegnet aber so wie sich der überschneit präsentiert, lässt sich das auch auf weitere Hangpassagen übertragen, die ähnlich aussahen, besonders im Mittelteil. Für mich war einzig der Ostrand des Klettenberg frei von solchen Anzeichen.

Fazit: Eine brauchbare Tour, vorallem die Abfahrt war nicht schlecht. Musste den Aufstieg spuren, das war am Klettenberg auf der rutschigen Unterlage nicht lustig und sehr kraftraubend, hab irgendwie keine Grip bekommen. Landschaftlich lohnende Tour, der Buralpkopf ist ein netter Aussichtsgipfel im mittleren Teil der östlichen Nagelfluhkette. Leider waren gestern nur die Nahsichten gut, die Fernsicht war durch allerlei Wolken eingeschränkt, die am frühen Nachmittag vermehrt einzogen. Spaß am Talhatsch hat man vermutlich nur mit genug Kondition für ein bisschen Skating.

Erweiterungsmöglichkeit(en)

  • Buralpkopf


  • Bergansichten

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    Schlüsselwörter: sedererstuiben, hochgrat, nagelfluhkette

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