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Weirather Martin

Weirather Martin, Wängle

Geburts-, Wohn-,
Arbeits- oder Wirkungsort

Wängle

Sterbejahr
1928

Maurermeister in München

7


Aus: Außferner Bote vom 21. Juli 1928
Bichlbach. Martin Weirather † - In München starb infolge Schlaganfalles Herr Martin Weirather, Maurermeister, unerwartet schnell am 8. Juli 1928. Seine Beerdigung fand am 10. ds. Mts. am dortigen Ostfriedhofe statt. Die Beteiligung am Begräbnis war außerordentlich stark und befanden sich ein Großteil der in München lebenden Tiroler unter ihnen. Der Verstorbene ist nämlich gebürtig aus Winkl, Gemeinde Wängle bei Reutte. An seinem Grabe standen seine Gattin Walburga und seine Brüder Karl und Andreas Weirather mit mehreren Verwandten. Kaplan Dippler von der Peterskirche hielt am Grabe eine tiefgehende Rede, in der er Momente aus dem Leben des Dahingegangenen schilderte und ihn als guten Christen kennzeichnete. Ebenso hob er seine Leistungen als Soldat im Weltkrieg hervor. Am Schluß der Rede gaben drei Ehrensalven dem verstorbenen Krieger die letzten Soldatenrüße. Die Musik intonierte das Lied "Ich hatt' einen Kameraden" und der Gesangsverein brachte herzergreifende Abschiedslieder zum Vortrag. Eine Unmenge von Kränzen bedeckten das Grab, wobei seine Landsleute in großer Zahl vertreten waren. Für den schönen Trauerzug gebührt besonderer Dank dem H. Kaplan Dippler, den drei Vereinen, allen Münchnern und Tirolern, ganz besonders dem Herrn Maurermeister Günther aus Ehenbichl, dem Baugeschäftsinhaber Martin Feneberg aus Höfen und dem Maurermeister Gottfried Bader aus Bichlbach, die für die Gattin und die Brüder des Verstorbenen besondere Trostesworte fanden.