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Das Geisterbrückele bei Pflach

Bei einem kleinen Wasserdurchlasse an der Straße von Pflach nach Füssen konnte man zu alten Zeiten oft einen Geist, einen weltsgroßen Mann ohne Kopf, sehen, weshalb man den Durchlaß nur mehr das "Geisterbrückele" hieß. Wenn das "Felleisen", das ist die damalige Post, vorbeifuhr, rief er derselben gewöhnlich ganz jämmerlich und klagend zu: "O Fel! O Fel!" Der Geist soll aber davon herkommen, daß hier einmal zwei vornehme reiche Fräulein, die mit dem Felleisen fuhren, ein Kofferchen mit vielem Geld und wertvollen Schriften verloren hatten. Der Finder aber habe das Kofferchen zurückbehalten, und so wurden darob die beiden Fräulein arm, und besonders hart traf sie der Verlust der Schriften. Zur Strafe habe der unredliche Finder nach seinem Tode geisten müssen.
Reiser, 1895


Aschau
lech, lech-aschau, lechaschau, thaneller

Hochwasser 1937
lermoos, hochwasser, 1937

Tod und Kriegskapitalist
erster weltkrieg, kriegsprofiteur, tod, kriegskapitalist


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