Geschichte

Bergbaugebiet Feigenstein

Die Entdeckung der Feigensteiner Lagerstätten fällt wohl in die Zeit um etwa 1670. Die Sage erzählt hierüber, dass der Holzarbeiter Heuss während einer Pause in den Dämmerschlaf gefallen war und er im Traum aus einem nahegelegenen Stein einen Feigenbaum hervorsprießen sah, der silberne Äste und Blätter trug. Als er erwachte, trieb ihn die Neugier dazu bei besagtem Stein zu graben und er erhoffte sich auf einen Schatz zu treffen. Er grub jedoch vergeblich.

Erst später, nachdem am Tschirgant und am Haverstock-Geyerkopf größere Erzfunde sich aufschlossen, versuchten andere die von Heuss aufgegebenen Arbeiten fortzusetzen. Mit Erfolg. Bald trafen sie auf einen Bleierzstock vom immenser Ausdehnung[1].

aus: Handbuch für Reisende durch Südbayern, Tyrol, Vorarlberg, Salzburg und das Salzkammergut, Theodor Hartwig (1842)
"...[Nassereit] ist Poststation und besitzt in dem östlich gelegenen Feigenstein Blei- und Galmeibergwerke mit den dazu gehörenden auf dem Rossbach, über welchen die steile Fahrstrasse von Obermiemingen her sich windet, liegenden Schmelzwerken..."

Die Schmelzhütte am Rossbach wurde dann 1850 (1864?) außer Betrieb genommen[1].

Einzelnachweise


1. Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol und Vorarlberg (Nr. 25) von 1881

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