Willi-Merkl-Hütte



Willi-Merkl-Hütte
die Willi-Merkl-Hütte im Winter

Talort: Musau
Höhe: 1530 m


Schwierigkeitsgrad T1

"Charakter Weg in gutem Zustand. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalem Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden Anforderung Keine, meist auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich"

3-Tage-Bergwetter

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Geschichte und Sonstiges

willy merkl willi
Die Willi-Merkl-Gedächtnis-Hütte (oder kurz Willi-Merkl-Hütte) ist eine Alpenvereinshütte der Sektion Friedberg des Deutschen Alpenvereins. Die Hütte wurde 1930 bis 1931 durch die Sektion Augsburg in direkter Nachbarschaft zur Otto-Mayr-Hütte, die der gleichen Sektion gehört, errichtet. Anlässlich der 60-Jahr-Feier der Sektion erhielt sie zunächst den Namen „Jubiläumshütte“. Zu Ehren des bei der Deutschen Himalaya-Expedition von 1934 ums Leben gekommenen Sektionsmitglieds Willi Merkl wurde die Hütte auf seinen Namen umbenannt.

Willy Merkl (oft auch Willi Merkl geschrieben) war ein deutscher Ingenieur und Bergsteiger. Merkl entdeckte als Leiter der Deutsch-Amerikanischen Himalaya-Expedition 1932 eine Route zum Gipfel des Nanga Parbat, auf der er mit der „Deutschen Himalaya-Expedition 1934“ den Gipfel erreichen wollte. Das Unternehmen endete mit dem nicht vollständig geklärten Tod von zehn Bergsteigern. Merkls Leiche wurde 1938 gefunden. Seine Aufzeichnungen wurden 1936 von seinem Halbbruder Karl Herrligkoffer unter dem Titel Ein Weg zum Nanga Parbat herausgegeben.
Quelle: Wikipedia

Aus: Außferner Bote vom 24. Juni 1931
Musau. Am Sonntag vormittag fand unter strömendem Regen die Einweihung der von der Alpenvereinssektion Augsburg des D. Oe. A. V. errichteten Hütte, der Jubiläumshütte bei der Otto Mayr-Hütte, statt. Die neue Hütte liegt 150 Meter von der Otto Mayrhütte taleinwärts, oberhalb der Füssener Alm, auf einem idyllischen Fleckchen Erde, ist sehr geräumig und praktisch erbaut und verfügt über eine große Anzahl von Matratzenlagern; sie bildet eine beachtliche und sehr begrüßenswerte Unterkunftsstätte in unseren schönen Bergen. Weit über 100 Personen hatten sich zu der Einweihung der Hütte eingefunden, die von H. H. Benefiziaten Wagner Lauingen mit einer Feldmesse eingeleitet wurde. Leider fiel während des ganzen schönen Aktes der Einweihung starker Regen, worunter die Feier sehr litt. U. a. sprachen H. H. Benefiziat Wagner-Lauingen, der Vorsitzende der Sektion Augsburg, Direktor Wolfrum, Oberbürgermeister Dr . Pohl-Augsburg und Prof. Stolz vom Alpenvereinssektionsausschuß des Allgäus. Die Stadt Füssen war durch Stadtrat Riegg vertreten, der die Glückwünsche der Stadt, sowie des Skiklubs Füssen überbrachte. Auch waren sonst viele Bergsteiger und Sektionsfreunde anwesend. Leider hatte das schlechte Wetter viele Bergfreunde von der Teilnahme der Feier abgehalten.

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