Geschichte und Sonstiges
Im Jahr 1874 wird von der Alpenvereinssektion Imst am sogenannten Beiselstein eine einfache Hütte errichtet, welche 1883 und 1884 vergrössert wurde.Die rasch steigende Frequentierung der Hütte veranlasste die Sektion bald, einen größeren Anbau zu errichten. Am 10. Sep. 1892 wird die neu ausgebaute Hütte schließlich eingeweiht[1].
Aus: Außferner Zeitung vom 2. Sep. 1916
Glück im Unglück hatte diese Woche, schreibt man aus Imst, der Hütbube Ernst Seelos. Unweit der Muttekopfhütte wollte er, ehe er das Vieh abwärts trieb, ein Feuer anmachen. Um dasselbe schneller zu beleben, warf er eine Streichholzschachtel, die er gefunden hatte, in dasselbe. Da diese ohne sein Wissen Pulver enthielt, stand er sofort in Hellen Flammen. Er verlor die Besinnung und kollerte über einen kleinen Felsblock in den vorbeifließenden Bach. Das frische Wasser löschte die Flammen und gab ihm das Bewußtsein wieder zurück, aber Haare und Augenbrauen waren total versengt; auch an Gesicht und Händen trug er schreckliche Brandwunden davon.
Einzelnachweise
1. Geschichte des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins von Johannes Emmer (1894)

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