Steinmandl



Talorte: Stanzach , Namlos
Höhe: 1909 m


Schwierigkeitsgrad T4

"Charakter Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen Anforderung Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden"

3-Tage-Bergwetter

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Wege und Pfade

Tourenbericht vom 3. Okt. 2006
steil
mittelteil
hornbachtal
gipfelblick
lechtal
gipfelbuch
Heute machten wir (Nadja und ich) uns auf, noch eine kleine Bergtour zu unternehmen, bevor der Föhn zusammenbricht und der Regen sich festsetzt. Dazu ging es mit dem PKW erst mal ins Lechtal, bei Stanzach in Richtung Namlos und gleich dort, wo die steilste Steigung der Straße endet rechts in die Ausweiche. Von hier leitet auch gleich ein Wegweiser in Richtung Steinmandl und veranschlagt 3 Stunden für den Aufstieg.

Wir folgen dem kleinen Steiglein und treffen schon bald auf einen Fahrweg. Über diesen nach rechts entlang und eine Kehre hinauf, bis abermals ein Wegweiser zum Steinmandl deutet. Der Rest des Anstieges ist eigentlich recht schnell erklärt: einfach die Direttissima und teilweise sehr steil durch den Wald empor. Bis dato dachte ich immer, der Tauern (Zunterkopf) bei Breitenwang wäre im Anstieg sehr steil, das Steinmandl stellt ihn aber in den Schatten.

Wenn man dann allerdings den Anstieg hinter sich gebracht hat, wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Weite Teile des Lechtales sind einsehbar, dann ein schöner Blick hinein in das Hornbachtal und tolle Ausblicke auf die Lechtaler Gipfel, welche am Talsaum entlang aufgereiht sind, ebenso wie hinüber zu den Allgäuern. Sehr schön in Szene setzt sich die Hornbachkette und der Hochvogel, weiter über die Leilachspitze und dahinter die Tannheimer Berge. Über dem Talgrund grüßen Gipfel wie die Stanzacher Pleisspitze und die Knittelkarspitze herüber.

Leider können wir die tolle Schau nicht lange genießen, denn es fallen schon die ersten Regentropfen. Wir wollen angesichts der Steilheit des Geländes bzw. des Weges soviel Strecke wie möglich im "noch" trockenen Zustand absolvieren und machen uns eilends in Richtung Tal auf. Nadja bekommt dann aber auch noch das Zähneklappern, weil nicht weit von uns die ersten Hirsche ihr Röhren erklingen lassen.

Fazit: eine tolle Kurztour, die es aber in sich hat. Für alle Strapazen entlohnen dann aber doch die Ausblicke

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Schlüsselwörter: steinmandl, stanzach, namlos

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