Balschtespitze



Balschtespitze
Balschtespitze (li.) und Kreuzkarspitze

Talort: Elbigenalp
Höhe: 2499 m


Schwierigkeitsgrad T4

"Charakter Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen Anforderung Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden"

3-Tage-Bergwetter

Heute
-3° / -7°
Mo
-5° / -7°
Di
/ -8°

Namensherkunft

Thaddäus Steiner versucht sich an dem Balmstein (Felsdach, überhängender Fels), stellt es jedoch mit dem Hinweis, dass dieser Begriff - abgesehen von Hindelang - ansonsten im Allgäuer (und wohl auch im Tiroler) Raum nicht vorkommt.
Im bayerischen Wörterbuch findet sich der Begriff Baluster oder auch kurz Balster für eine "Säule", welche sogleich an den Balschteturm in dem Gebiet denken lässt.
Danke für den Hinweis an Anita Walch-Lang!

Wege und Pfade

Man quert unterhalb der Felsabbrüche der Wolfebnerspitzen hindurch und gelangt dabei in leichtem Auf und Ab in das weiträumige, jedoch karge Kar. Der Enzensperger Weg (435) zieht in einem weiten Bogen, geschickt den Gegebenheiten des Geländes folgend, bis zum Geländerücken südlich des Schönecker Kopfes. Dort wendet sich der Steig erneut nach Norden und erreicht die Weggabelung, wo der Aufstieg zur Schönecker Scharte abzweigt.

Von dort über Geröll hinauf in die Scharte, anschließend rechts ab (nach Osten) zu einem Felsenband, das die Gipfelabdachung der Balschtespitze markiert. Wo das Geröllfeld am höchsten hinaufreicht, steigt man durch eine Felsrinne (Schwierigkeit I) auf das Gipfeldach. Danach problemlos über die Südwest-Flanke zum Gipfel.

Aus: Außferner Bote vom 13. Feb. 1929
Hinterhornbach. Am 6. Februar unternahm eine Gruppe von Skifahrern eine Hochtour über die Schönecker Scharte nach Elbigenalp. Die Teilnehmer, nämlich Ernst Gundolf, Richard, Ehrenreich und Engelbert Lechleitner, Josef Friedl, Benedikt und Alfred Meister, Emilian, Martin und Heinrich Lechleitner fuhren um 8 Uhr früh in Hinterhornbach ab. Die Auffahrt ging über das Bretterkar ins Kreuzkar zur Schönecker Scharte, die Abfahrt über das Balstekar nach Elbigenalp, wo die Partie um 4 Uhr nachmittag glücklich ankam. Dort fanden die Teilnehmer im Gasthofe zur Post freundliche Aufnahme und wurden vom Herrn Besitzer Johann Spieß und dessen Frau auf das vortrefflichste bewirtet. Ski-Heil!

Kommentare


Noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben doch Sie den ersten!

Einen Kommentar hinterlassen

Schlüsselwörter: elbigenalp, kasermandl, söllerhütte, söllnerhütte, hermann-von-barth-hütte, barth-hütte, balschtekar, balschtesattel, balschtebach, schönecker scharte, balschtespitze, schönegger scharte

← Zurück zur Übersicht "Alpin"