
Der 'Anschluss' 1938
Mit dem „Anschluss“ im März 1938 und der schrittweisen Konsolidierung der Herrschaft veränderte sich das Gesicht der Grenzregion. Ein eindrückliches Dokument dieser Umbruchphase ist das Foto einer Funktionärsrast am 25. Mai 1938 bei Haller am Haldensee.
Im November 1938 folgte schließlich der offizielle Besuch des neu ernannten Gauleiters Franz Hofer im Konvoi über den Fernpass, wo er mit Spruchbändern und Fackelspalier empfangen wurde. Hofer betonte bei seiner Ansprache in Reutte die „Ordnung in den eigenen Reihen“ und drohte unmissverständlich an, das öffentliche und private Leben von „Verfallserscheinungen“ zu befreien.
Reichsarbeitsdienst - RAD
das Reichsarbeitsdienstlager (RAD) bei Tannheim

Besprechung der Lagerleitung des RAD
bei Tannheim / Kienzen
Mädchen des RAD bei Höfen
Dieser Dienst war zunächst nur jungen Männern auferlegt, welche dazu für sechs Monate einberufen wurden. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde der Reichsarbeitsdienst aber auch auf die weibliche Jugend ausgedehnt.
Im Außerfern befanden sich solche Lager in:


BDM (Bund Deutscher Mädel) und Hitlerjugend
Der Bund Deutscher Mädel war eine Untergruppe der Hitlerjugend. Während der Kriegsjahre wurden vielerorts Lager des BDM errichtet um für die meist in landwirtschaftlichen Betrieben tätigen Mädchen als Unterkunft zu dienen. Üblicherweise bestanden diese Behausungen lediglich aus einem betonierten Sockel und einer in Ständerbauweise darüber aufgebauten Baracke.
Orte mit BDM-Lagern: Pinswang, Höfen, Tannheim und Ehrwald

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