Geschichte

Der freiwillige Arbeitsdienst und die Not ab 1933

Aus: Außferner Bote vom 29. Juli 1933
Infolge des freiwilligen Arbeitsdienstes in Oesterreich wird Gelegenheit geboten, raschestens eine Beschäftigung zu finden. Für diesen Dienst kommen männliche Personen im Alter von 18—25 Jahren in Betracht. Die zu beschäftigenden Arbeitsdienstwilligen werden auf die einzelnen Arbeitslager verteilt, in welchen sich gute Bettstellen (nicht Pritschenlager) mit Decken und Leintuch befinden. Jeder Arbeitsdienstwillige erhält volle gute Verpflegung bestehend aus drei Mahlzeiten, außerdem 10 Zigaretten und 50 Groschen Taschengeld täglich. Besonders für die von der Wirtschaftsnot so hart betroffenen Kriegsopfer wäre es eine bedeutende Erleichterung, wenn sie ihre Söhne, welche keine Beschäftigung finden können, dem freiwilligen Arbeitsdienst zuführen würden.

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