Die während des Schmalkaldenkriegs zur Ruine geschossene Burg Ehrenberg wird um 8000 Gulden wieder aufgebaut, wobei aber die umliegenden Gemeinden schwere Robotarbeiten und außerordentliche Frondienste abzuleisten hatten
"...da bei der Rückeroberung der Veste Ernberg aus den Händen der Schmalkalden das Schloss zum Theil zerschossen worden, hätten bei dem im Jahre 1551 stattgefundenen Baue derselben die in den zwei Pfarren Leermoos und Bühelbach gesessenen Leute alle Nothdurft an Sand, Kalk, Holz und Läden allein hinaufliefern, tragen und führen und darüber ihre Feldarbeit versäumen müssen, der Pfleger habe die darin saumseligen Leute mit Gefängniss und in anderweg gestraft..."
"...da bei der Rückeroberung der Veste Ernberg aus den Händen der Schmalkalden das Schloss zum Theil zerschossen worden, hätten bei dem im Jahre 1551 stattgefundenen Baue derselben die in den zwei Pfarren Leermoos und Bühelbach gesessenen Leute alle Nothdurft an Sand, Kalk, Holz und Läden allein hinaufliefern, tragen und führen und darüber ihre Feldarbeit versäumen müssen, der Pfleger habe die darin saumseligen Leute mit Gefängniss und in anderweg gestraft..."
Der Gemeine Pfennig (eine Reichssteuer) wird eingeführt
Durch die Witterungsverhältnisse und die Zerstörungen durch die durchziehenden Truppen kommt es zu größeren Ernteausfällen
Die Flächen in der Lüss bei Reutte sollen durch Archenbauten auf Dauer nutzbar gemacht werden. Die Kosten werden auf die Nutzungseigentümer in der Lüss aufgeteilt. Wer die Baukosten nicht bezahlen kann, muss den Nutzungsanspruch an Reutte und das Gericht Ernberg abgeben