zugehörig zu: 'Dia Acha'ghackte'
Randkluft
Randkluft nennt man den Spalt zwischen Eis und abschließendem Fels. Sie entsteht durch das Abschmelzen von Eis an wärmerem Stein. Randklüfte vergrößern sich im Laufe des Sommers und stellen für Bergwanderer nicht selten ein schwierig zu überwindendes Hindernis dar. Hiervon unterscheidet sich der Bergschrund, der sich an hoch gelegenen Gletschern bildet, wo das in der Gletscherbewegung wegfließende Eis vom festen Eis getrennt wird.
Synonym/dazupassend: Gletscherspalte, Bergschrund
Quelle: Link
Raut
Entfernung von Bäumen und Strauchwerk mittels Feuer, zur Urbarmachung von Kulturflächen. Mhd. als auch ahd. riuten, heute gleichzusetzen mit roden.
Im Forumsgebiet ist dieser Wortbestandteil in Flurnamen häufig.
Im Forumsgebiet ist dieser Wortbestandteil in Flurnamen häufig.
Synonym/dazupassend: Rauth, Reutte
Quelle: Wörterbuchnetz
Ried
Kann als 'hohe Gräser an sumpfigem Ort' oder eine Ansammlung verschiedener, wasserliebender Pflanzen angesehen werden. Etwa Schilf, Rohrkolben, Blaugras oder auch Binsen. Das Ried wurde und wird häufig als Streu, aber auch als Futter für Pferde und Schafe geerntet.
Synonym/dazupassend: Streuwiesen, oft auch in der Verkleinerungsform 'Riedle' in Ortsnamen wiederzufinden, Röhricht, Streue
Quelle: Schweizerisches Idiotikon
Riefen
Vom alemannischen Rüfe, was soviel bedeutet wie Murenstrich oder Murgang - wenn nach einem Starkregen oder zur Zeit der Schneeschmelze im Frühjahr die Bäche stark anschwellen und die Geröllmassen und Schutt mit sich reißen und so Rinnen und über die Zeit gar Tobel ausfräsen.
Im Bereich Tannheimer Tal und dem Reuttener Talkessel hingegen ist der Ausdruck "Riepe" für den Murgang gebräuchlich.
Im Bereich Tannheimer Tal und dem Reuttener Talkessel hingegen ist der Ausdruck "Riepe" für den Murgang gebräuchlich.
Synonym/dazupassend: Rüfi, Riefe, Riffen(kopf), Riepe
Quelle: Wörterbuchnetz
Ries
...bezeichnet im Raum Außerfern eine mehr oder weniger steile Schutthalde im alpinen Bereich. Das Geröll 'rieselt' sozusagen in den Karen und am Fuße einer Felswand zu Tale. Im ursprünglichen Sinn wurde dieser Begriff für die Rinnen, in welchen die Holzstämme talwärts 'abgetrieben' (darum spricht man im Raum Außerfern von Holz treiben) wurden, verwendet. Ein Beispiel ist hier die Costaries-Kapelle in den Schrofen oberhalb von Lechaschau. Im lokalen Raum wird auch häufig von Schuttreisen gesprochen, welche eben von Ries abgeleitet sind und die kleineren Schutthalden unterhalb von Felswänden beschreiben.
Synonym/dazupassend: Ries, Schotterreisen, Schuttreisen
Quelle: keine verfügbar
Rohne
Der Begriff Rohne bezeichnet einen Windwurf, also einen vom Sturm umgelegten Wald bzw. einzelne vom Wind abgebrochene Bäume. Beispielsweise wird davon ausgegangen, das sich der Ortsname von Grän daraus ableitet. Tatsächlich findet sich im Gemeindewappen ein Baumstrunk, welcher von einer Gemse übersprungen wird.
Weitere Verwendungen dafür sind etwa bei der Rohnenspitze oder der Rohnenhöhe (Eineguntkopf) zu finden.
Synonym/dazupassend: Windwurf, umgefallener querliegender Baumstamm
Quelle: Wörterbuchnetz