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Seichenkopf (1864m)

Tannheimer Berge


lumberger grat, sebenalm, sebental, seichenkopf, grän, enge, füssener jöchl

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Charakter: anspruchsvolles Bergwandern
T3


Talort: Grän





Wege und Pfade

Tourenbericht vom 4. Juni 2007
Der Seichenkopf bildet das nördliche Ende, des vom Füssener Jöchl herleitenden Lumberger Grates. Schöner und interessanter ist es jedoch, den vom Tal aus eher unscheinbaren Gipfel über die Sebenalm zu ersteigen. Dazu parkt man das Fahrzeug am Parkplatz der Bad-Kissinger-Hütte und folgt zunächst der Fahrstraße und dem Steig bis hinauf zur Abzweigung der Sebenalm. Nach rechts empor, noch einmal den Fahrweg querend steigt man schon bald in das Seebachtal.

seichenkopf
Rechterhand kann man über den Fichtenwipfeln auch schon das Tourenziel, den Seichenkopf, ausmachen. Noch trennt einen allerdings die etwa 300 Meter hohe, brüchige Nordwand davon und man folgt weiterhin dem Pfad, welcher bald den Seebach quert und auf dessen linker Seite weiter durch den Wald hinaufzieht.

Meinen weiteren Weg zum Gipfel des Seichenkopfes kann ich hier wohl kaum empfehlen, da ich frei Schnauze auch den nördlichen Vorgipfel erreichen wollte, was mir allerdings nicht gelang. Zunächst noch über urwüchsiges Gelände und einer Schotterreise empor, war ich bald in einem Latschenband hängen geblieben. Wie an einem Seil zog ich mich an einigen Latschen hinauf um oben bald wieder mit einigen Latschen meinen Kampf aufnehmen zu dürfen. Schlussendlich kraxelte ich dann noch eine Steilrinne hinauf, die mit ihren erdigen Tritten ziemlich unangenehm war, um nachher festzustellen, dass ich um einen weiteren Felssporn herum wieder so weit absteigen musste, dass ich sowieso wieder auf der gleichen Höhe wie zuvor angelangt war.

Wesentlich sinnvoller ist es, die Beschreibung im AV-Führer zu beherzigen und ab den Hüttengebäuden der Sebenalm immer in der Sohle des Tales gegen Südwesten zu gehen und von dort in einem Bogen durch offene Latschengassen in leichter Steigung bald den Kamm des Lumberger Grates zu erreichen. Weiter über den Grat- bzw. Kammerverlauf und bald durch eine immer dicht am oder auf dem Grat verlaufende Latschengasse. Kurzzeitig einige leichte Schrofenpassagen übersteigend gelangt man letztendlich zu einer Schrofenflanke, die man hinaufsteigt und somit den Gipfel (1864m) erreicht.

Ein Kreuz gibt es nicht, aber am sich gegen Westen absenkenden Schrofenkopf hat jemand einen netten Steinmann errichtet. Vom Gipfel aus präsentiert sich eine herrliche Gipfelschau. Vor allem die benachbarten Gipfel des Aggensteins und Brentenjoches sind hier sehr schön zu sehen und das geschäftige Treiben zu beobachten. Am Seichenkopf hingegen hat man seine Ruhe. Im Normalfall hat man diesen netten kleinen Gipfel für sich alleine.

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