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Bernhardseck-Hütte (1802m)

Allgäuer Alpen


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Charakter: Wandern
T1


Talort: Elbigenalp



Geschichte und Sonstiges


Am 15. August 1898 wird ein neuer Weg feierlich eröffnet, welcher das Bernhardseck mit der Kemptner Hütte verbindet - heute als Variante des E5-Weitwanderwegs und als Lechtaler Panoramaweg besser bekannt.


am Bernhardseck
Aus: Ausserferner Nachrichten vom 2. Oktober 1954
"Unter dem Bernhardseck bei Elbigenalp befinden sich drei Felsspalten, vom Volke 'Klingellöcher' genannt. Eine Sage erzählt, daß ein Hirte in eines dieser Löcher seinen Stock mit seinem Namenszug warf und ihn später in dem einige hundert Meter tiefer gelegenen Bernhardsbach wiederfand. Steine, die man in die Spalten fallen ließ, verrieten nicht durch den Schall ihres Aufprallens die Tief. So hielt man die Klingellöcher zumindest für unmeßbar tief, ja, man verlegte ihren Boden sogar auf den Meeresgrund... [...] ...obwohl sich die Phantasie der Menschen so intensiv mit den Klingellöchern beschäftigte, war bisher doch nur ein Versuch, ihrem Geheimnis auf die Spur zu kommen, im Jahre 1863 bekannt.

Es versuchte sich die Anna Knittel aus Elbigenalp-Untergiblen, die als begabte Malerin und als 'Geierwally' in die Geschichte einging. Sie zählte zur Zeit dieser Unternehmung erst 21 Jahre. Eine Kalbel war in die Klingellöcher gefallen und das Mädchen ließ sich in die dunkle Tiefe abseilen, um das Tier zu suchen.

Ohne Erfolg..."


Ein junger Student war in den Sommermonaten 1953 und 1954 mit zwei Einheimischen in die Spalten eingestiegen und 'löste' das ewige Rätsel um diese Schlunde. Nur wenige Meter abgeseilt, fand er Halt und bald auch eine kleinere Fläche, welche jedoch schräg abschüssig weiter in das innere des Berges führte und deshalb wohl die früher fallen gelassenen Steine sanft ausrollen und somit auch kein Geräusch beim 'Aufprall' vernehmen ließ.

Eine nüchterne Erklärung - da war das Mystische des Bodenlosen aber wohl doch weit reizender und spannender.

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