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Walmendingerhorn

Allgäuer Alpen

Walmendingerhorn
das Walmendingerhorn vom Aufstieg zur Schwarzwasserhütte aus betrachtet

Talort: Mittelberg
Höhe: 1990 m



Bergwetter


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Wege, Pfade und Routen

Tourenbericht von Kauk vom 18. Nov. 2011
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Von der Ochsenhofer Scharte (1850 m) führt ein einfacher Weg in Kürze hinauf zum Westlichen Ochsenhofer Kopf (1950 m) und auf der anderen Seite hinab in die Litzescharte (1875 m). Auch der Weiterweg auf den Ostgipfel (1965 m) der Ochsenhofer Köpfe ist noch einfach.

Der Übergang vom Ostgipfel zum Lüchlekopf (auch Muttelbergkopf, 1989 m) wird teilweise schon wieder etwas felsiger und anspruchsvoller. Der Abstieg zur Muttelbergscharte (1815 m) hat nochmals ein paar kleinere Felsstufen, an denen durchaus mal die Hand an den Fels kann.

Eigentlich wollte ich zum Abschluss aufs Walmendinger Horn noch die anspruchsvolle Westgrat-Variante (Tourenbeschreibung bei Festivaltour) mitnehmen, aber ich war schon ziemlich platt und wollte so im schwierigen Gelände keine unnötigen Experimente mehr machen. Also auf dem Fahrweg schnell zur Bergstation (1940 m) der Walmendinger Horn-Bahn und auf der Gipfelschnellstraße zum höchsten Punkt (1990 m). Natürlich ist auch das Walmendinger Horn als Aussichtsgipfel genial, vorallem auch rüber zum Hauptkamm um die Trettachspitze und zum Hohen Ifen.

Zum Abstieg nach Baad dem Fahrweg hinunter zur Muttelbergscharte und weiter folgen, an der Wegkreuzung an der ein Fahrweg hinunter zur Talstation des Muttelberg-Sessellifts führt nach links abbiegen und dem breiten, angenehm angelegten Wanderweg Richtung Stutzalpe folgen. Kurz vor der Alpe trifft man wieder einen Fahrweg, hier links halten. Von der Stutzalpe führt ein Wanderweg durch den Wald nach Baad, zuletzt auf dem geteerten Höhenweg ins Dorf und zum Parkplatz.

Fazit: Lange (mein Kartenprogramm gibt so grob 17 Kilometer und 1450 Höhenmeter an), in Abschnitten auch anspruchsvollere und absolut aussichtsreiche Grattour. Insgesamt sollte man auf jeden Fall trittsicher und schwindelfrei sein, um die Tour so genießen zu können. Momentan sind die Verhältnisse optimal, Wege größtenteils trocken, sogar staubig. Schattseitig muss man allerdings immer wieder mit eisigen Passagen rechnen, die sich aber alle problemlos umgehen ließen. Begegnet bin ich niemandem, am Grünhorn und Walmendinger Horn waren wenige Personen zu sehen. Sobald die Sonne fehlt wirds aber schnell kalt, morgens um 8 Uhr warens am Parkplatz -5°C.

Varianten: Ein großes Plus in den Walsertaler Bergen sind die vielen Wanderwege, durch die sich eine Vielzahl an Möglichkeiten ergibt. So kann man die Runde vor jedem Gipfel abbrechen. Einzig zwischen Östlichem Ochsenhofer Kopf und Muttelbergscharte gibt es keine Abbruchmöglichkeit. In den Kompasskarten fehlt ein Weg (oder ist nicht korrekt eingezeichnet), der den Westlichen Ochsenhofer Kopf umgeht und in der Litzescharte auf den Gratweg trifft. Hier kann man einem Höhenweg zum Walmendinger Horn folgen. Will man eine komplette Gratwanderung unternehmen, so bieten sich noch der Wannenberg und Heuberg als Erweiterung an.

Erweiterungsmöglichkeit(en)

  • Grünhorn


  • Bergansichten

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