Alpin

Hochschelpen

Allgäuer Alpen

Talort: Balderschwang
Höhe: 1552 m


Schwierigkeitsgrad T1

"Charakter Weg in gutem Zustand. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalem Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden Anforderung Keine, meist auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich"

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Wege, Pfade und Routen

Tourenbericht (Skitour) von Kauk vom 27. Feb. 2012
Vom Feuerstätterkopf kommend...

feuerstätter nordost
wildengruppe höfats
eingeschränkte sicht
güntlealpe
torkopf
Zurück auf gleichem Weg hinab zum Gratrücken und dann Abfahrt über die oben steile Ostflanke zur Güntlealpe (ca. 1440 m) und weiter in einer Mischung aus Querungen und Abfahrten zu den beiden Hütten (ca. 1340 m) unterhalb des Sättele. Hier aufgefellt und über die zunächst sanft geneigte Nordwestflanke hinauf in den Wald. Man geht bis zum oberen Ende der freien Flächen und dann steil in den Wald, wobei man sich eher links hält, hier ist der Durchschlupf besser. Anschließend steht man auf dem breiten Südrücken des Hochschelpen. Diesem folgt man dann durch meist lichten Wald nach Norden zum Hochschelpen-Gipfel mit Kreuz und fast freier Aussicht.

Zur Abfahrt folgt man dem Nordrücken in etwas Auf und Ab bis zu einem auffälligen, aber wenig ausgeprägten Kopf (P. 1545 m). Von diesem links hinab zur Gipfelstation des Hochschelpen-Schlepplifts (1500 m). Man könnte die Pisten laut Karte auch in nördlicher Richtung auch direkt vom Gipfel abfahrend erreichen, was mir aber auf die Schnelle nicht ersichtlich war (vermutlich mangels Spuren). Den Pisten folgt man abwärts, möglichst etwas rechts/nordwärts haltend zur Bodenseehütte (1250 m). Hierhin führt die Piste 5. Nach der Hütte an einer Kreuzung der Piste 10 folgen, die parallel zur Straße verläuft. Wenn die Piste unten in einem deutlichen Knick nach rechts die Straße verlässt, gilt es die Ski abzuschnallen und die wenigen letzten Meter zum Auto zu laufen.

Gefahrenpotential: Bis zur Burglhütte ist die Gefahr bei überlegter Spuranlage gering. Für die steilen Hänge am Gipfelaufbau des Feuerstätterkopfs sind sichere Verhältnisse nötig. Im Spätwinter/Frühling ist am Gipfel des Feuerstätterkopfs sicher auch Wechtenbruch zu beachten. Der Übergang zum Hochschelpen ist bei überlegter Spurwahl ebenfalls gering gefährdet.

Fazit: Schöne Tour mit Kombinationsmöglichkeiten (Burstkopf wäre auch noch drin). Landschaftlich vorallem im oberen Bereich lohnend. Die Blicke hinüber zu Winterstaude und Diedamskopf sind traumhaft. Auch die Ansicht der Gottesackerwände vom Hochschelpen sind schön. Bei diesen Verhältnissen mit der Pisten-Kombination empfehlenswerte Tour, macht einfach mehr Spaß in der Abfahrt.

Erweiterungsmöglichkeit(en)

  • Feuerstätterkopf
  • Burstkopf


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    Schlüsselwörter: hochschelpen, schwarzenbergalpe, roßschelpen, hochschelpenalpe, balderschwang

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